Das Prinzip des WTP-Systems beruht darauf, dass auf den Druckbehältermantel vor der Verformung ein bis zu 2 mm dicker Außenmantel aufgebracht wird, der mittels Laserschweißung verbunden wird. Der Außenmantel wird nach Fertigstellung des Behälters durch Innendruck aufgeweitet, wodurch gleichmäßige Hohlräume entstehen. Durch diese Hohlräume können dann verschiedene Wärmeträgermedien geleitet werden.

Als Wärmeträgermedium können sowohl Gase als auch Flüssigkeiten eingesetzt werden. Der max. Betriebsdruck des WTP-Systems liegt über 50 bar und 300° Celsius. Bei Flüssigkeiten wird eine Zwangsführung durch die Verbindung einzelner Schweißkreise durch eine Lasernaht erzeugt, so dass eine gleichmässige Verteilung des Wärmeträgermediums im Mantel gewährleistet wird.

Das WTP-System wird aus austenitischen Stählen der Gruppen 6, 7 und 8 wie z. B. 1.4571, 1.4539, 1.4462 hergestellt


Schweißverbindung / Makroschliff

[Fenster schließen]